Presse > Pressemitteilungen > Zwei einsame Rentner suchen Dosenöffner - 01. März 2012

Zwei einsame Rentner suchen Dosenöffner

Schäferhündin entdeckt „Waldkatzen“

Pressemitteilung vom 01. März 2012

Der gemeinnützige Verein Achtung für Tiere e.V. engagiert sich für den fairen Umgang mit Tieren in allen Lebensbereichen und versorgt Tiere mit Handicap lebenslang. Schäferhündin Lina, die aufgrund einer Erkrankung hoppelte wie ein Kaninchen, ist heute gut zu Fuß und sorgte kürzlich für die Aufnahme neuer „Problemkinder“: Sie spürte eine bei strömendem Regen im Laub liegende Katze auf.

 Seit Jahren lebten zwei alte Katzen ohne Dach über dem Kopf im Wald, nachdem sie ihre Menschen verloren hatten. „Hauskatzen gehören nicht pitschnass oder bei Minus 20 Grad in den Wald, sondern in menschliche Obhut“, sagt Frauke Albersmeier, stellvertretende Vorsitzende von Achtung für Tiere.

 Mit Unterstützung von Anwohnerinnen, die die Tiere auch gefüttert hatten, wurden die Katzen gefangen. „Wir haben sie im Badezimmer untergebracht. Beide litten extrem unter Parasiten in Haarkleid, Ohren und Gedärm, was auch zu Blutbildveränderungen geführt hatte“, berichtet Astrid Reinke, die die Katzen versorgt. Nach diversen Untersuchungen und Behandlungen ist die größere, Molly, recht fit. Die kleinere Emma hat Zähne verloren und eine schwere Pfotenerkrankung: Plasmazelluläre Pododermatitis. Vielleicht flüchtete sie deshalb nicht vor dem großen Hund.

Achtung für Tiere erhält keine städtischen Zuschüsse sondern ist allein auf freiwillige Spenden angewiesen. „Tiere, die wir aufnehmen, werden in aller Regel lebenslang von uns versorgt und bedeuten hohe Kosten“, so Albersmeier. „Wir bitten deshalb dringend um ehrenamtliche Hilfe, Menschen, die mit einer Spende oder regelmäßigen Patenschaft unsere Tierschutzbemühungen finanziell ermöglichen, und jemanden, der Emma und Molly einen schönen und sicheren Lebensabend schenkt, denn bei uns sind schon alle Zimmer und die Flure belegt.“

Infos über Emma und Molly sowie die Vereinsarbeit unter www.achtung-fuer-tiere.de, info@achtung-fuer-tiere.de oder Tel: 05241-238467.

 Achtung für Tiere hält es für eine schlechte, wenn auch manchmal alternativlose Lösung, eingefangene und kastrierte Hauskatzen wieder heimatlos sich selbst zu überlassen. Der Verein engagiert sich für nachhaltigen Tierschutz und fordert seit Jahren die flächendeckende Kastration frei laufender Kater und Katzen. Nur so könne dem Elend heimatloser Katzen, qualvollen Tötungsmethoden sowie ihrem Dahinsiechen durch Krankheit, Hunger und Geburtskomplikationen vorgebeugt werden.

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