Presse > Pressemitteilungen > Wissen schützt Tier und Mensch - 22. April 2012

Wissen schützt Tier und Mensch

Bei den Ferienspielen mit dem Hund auf Du

Pressemitteilung vom 22. April 2012
 
Im Rahmen der Ferienspiele des Fachbereichs Jugend bietet der Verein Achtung für Tiere e.V. Tierschutzprojekte an, so auch das beliebte Angebot „Die Sprache der Hunde“. Elf Jungen und Mädchen von sieben bis elf Jahren lernen Grundbegriffe des freundlichen Umgangs mit den Vierbeinern. „Durch den artgerechten Umgang  mit Hunden werden Zwischenfälle und Verletzungen verhindert “, so Astrid Reinke, Tierärztin, Verhaltensspezialistin und Vorsitzende von Achtung für Tiere: „Wer ein Tier in die Familie aufnimmt, hat die Verantwortung für dieses Tier und andere Menschen.“
 
Achtung für Tiere nimmt auch verhaltensschwierige Vierbeiner auf und versorgt sie lebenslang. Manchmal dauere es Jahre, bis tief sitzende Verhaltensprobleme wieder verlernt werden. Manche blieben auch bestehen und man müsse damit umgehen lernen, so Reinke. „Auch Menschen, die Angst und Misshandlungen erleben mussten, tragen oft lebenslang Schäden davon.“
 
Die Kinder lernen Tiere nicht zu bedrängen. „Ihr wollt wahrscheinlich auch nicht von fremden Leuten in den Arm genommen werden,“ verdeutlicht Reinke. Die anderen aktiven Vereinsmitglieder zeigen beim gemeinsamen Ausflug manch technische Feinheit der Hundeerziehung. „Ein Belohnungsleckerli muss man schnell geben und tief halten, damit der Hund es leicht erreichen kann“, erklärt Angela von Darl, Patin der gelähmten Hündin Luzi. Auch die Grundregel, den Hund anzuleinen, wenn ein anderer an der Leine entgegenkommt, ist wichtig. “Wenn ein frei laufender Hund einen angst-aggressiven anderen bedrängt, kann das in Sekunden den Erfolg monatelanger Arbeit zunichte machen - Arbeit mit der wir versuchen menschenverursachte Schäden zu richten“, so Reinke.
 
Die Kinder lernen, dass Schwanzwedeln nicht automatisch Freundlichkeit signalisiert, sie sich nicht über einen fremden Hund beugen dürfen und Augenzwinkern, Gähnen und Lippenlecken Beruhigungssignale sind. Unterwegs dürfen sie die Hunde führen, immer angeleitet durch einen Erwachsenen. Die schriftlichen Feedbacks am Ende beweisen, dass alle viel Wissen erworben haben, sicherer im Umgang mit großen und kleinen Vierbeinern geworden sind und dabei jede Menge Spaß hatten.
 
Achtung für Tiere erhält keine Förderung durch die öffentliche Hand und hat keine Einnahmen aus Tiervermittlung, weshalb alle Aktivitäten mit freiwilligen Spenden und viel Ehrenamt ermöglicht werden. Wer die Jugend-Bildungsarbeit unterstützen möchte erhält Infos unter Tel: 05241-238467 oder www.achtung-fuer-tiere.de.

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