Presse > Pressemitteilungen > Positive Resonanz für Tierschützer - Infos über Tiere im Zirkus - 08. Juli 2012

Positive Resonanz für Tierschützer

Demonstranten informieren Eltern und Kinder

08. Juli 2012
 
Samstagabend fanden sich fünfzehn Demonstrierende zu einer spontanen Aktion für tierfreie Zirkusmanegen zusammen. Anlass war das Gastspiel des Zirkus Knie. Mit Flyern, Transparenten und einem „Tiger“ im Käfig vermittelten die Tierschützer eindrucksvoll und friedlich ihren Protest. Tierärztin Astrid Reinke, Vorsitzende von Achtung für Tiere e.V.: „Man braucht kein Tierarzt zu sein, um zu erkennen, dass die Tiere in Käfigen und Manege leiden. Man muss sich nur über ihr natürliches Leben informieren und ihr Verhalten im Zirkus beobachten. Ungeklärte Todesfälle in Zirkussen sprechen Bände.“ Hinzu käme, dass Zirkusse nicht wirksam kontrolliert würden. Amtsveterinäre seien in der Regel keine Fachtierärzte. Es komme vor, dass kranke Tiere übersehen und von Zirkussen weitergeschleppt werden.  
 
Simon Anhut von der veganen Hochschulgruppe Bielefeld freut sich: „Wir erhalten immer häufiger positive Resonanz. Auch heute nehmen die meisten Besucher unsere Informationen gerne mit.“ Ein Vater sprach für viele: „Sie haben völlig Recht. Find‘ ich richtig gut, Ihre Aktion.“ Er deutete auf seine etwa 10-jähige Tochter: „Wenn sie nicht wäre, ich würde hier nicht hingehen.“  Astrid Reinke lud das Mädchen in die Jugendgruppe von Achtung für Tiere e.V. ein. „Natürlich freue ich mich darüber, dass immer mehr Eltern das Tierleid erkennen. Auch kleine Kinder wollen aber meist nicht mehr in den Zirkus, wenn sie verstehen, mit wie viel Tierleid ihr Spaß erkauft ist. Bedauerlich, dass die Stadt Gütersloh dem überkommenen Format Tierzirkus immer noch Flächen bietet.“

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