Presse > Pressemitteilungen > Keine Angst vor großen Tieren - 22. Dezember 2016

Keine Angst vor großen Tieren

Tierschutz-AG der Grundschule Sundern zu Besuch auf dem Tierschutzhof

Pressemitteilung vom 22. Dezember 2016

Darauf hatten sich Anastasia, Angelina, Anna, Emilia, Ida, Yaren, Manjot, Michele und Nina seit Monaten gefreut: Die Hunde, Katzen, Esel und Pferde bei Achtung für Tiere e. V. in Varensell zu besuchen. Einige der vierbeinigen Vereinsschützlinge kannten die Mädchen bereits aus dem Tierschutzunterricht.

Geleitet wird die Tierschutz-AG von der Tierschutzpädagogin Astrid Reinke: „In der Tierschutz-AG gibt es jede Menge Informationen. Wir sehen Filme, lesen kleine Texte zu Tierschutzthemen, die Kinder diskutieren, malen Plakate, erarbeiten sich ein eigenes Handpuppenstück und zwischendurch machen sie kleine Übungen mit den Hunden.“ Auch diejenigen, die zunächst Angst vor Hunden gehabt hätten, freuten sich inzwischen auf die Hunde und vertrauten selbst der großen Schäferhündin Lina, berichtet Reinke. 
 
„Unser Umgang mit Tieren ist oft alles andere als fair. Dabei sind sie empfindsame Wesen, wie wir selbst auch. Was Du nicht willst, dass man Dir tu´, das füg auch keinem anderen zu! Schülerinnen und Schüler daran zu erinnern und ihnen Wissen über Tiere zu vermitteln ist mein zentrales Anliegen - von der Grundschule bis zur Abiturklasse.“

Die Tierärztin ist Vorsitzende von Achtung für Tiere e. V. und organisierte den Besuch auf dem Tierschutzhof. Dort lernten die Schülerinnen die Mitbewohner von Lina und Co. kennen.  Reinke und Vereinsmitglied Marlies Schröder fuhren die neun Kinder hin und zurück und leiteten ihren Umgang mit den Groß- und Kleintieren an. Die Zeit verging wie im Flug. Alle bekamen eine Vereinszeitung mit aktuellen Informationen und Bildern der Tiere, die sie persönlich kennen gelernt hatten.  „Das ist so schön hier!“ und sogar „Das war der schönste Tag in meinem Leben!“ Waren die Kommentare der Kinder. Marlies Schröder und Astrid Reinke waren gerührt bei so viel Begeisterung über das, wofür sie täglich arbeiten. Reinke: „Diese Begeisterung und Zuwendung zu unseren Mitlebewesen, die müssen wir erhalten helfen, für eine bessere Welt für Tier und Mensch!“

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