Presse > Pressemitteilungen > Kastration ist aktiver Tierschutz - 6. Januar 2011

Kastration ist aktiver Tierschutz

Freilaufende Kater und Katzen jetzt kastrieren

Pressemitteilung vom 6. Januar 2011
Im Mai 2010 machte Achtung für Tiere e.V. die Notwendigkeit gemeinsamer Bemühungen mit Politik, Stadt, Veterinäramt und Tierschutzverein deutlich, um der Verelendung heimatloser Katzen entgegenzuwirken. Wie schon in Paderborn und Bünde, wurde im Oktober 2010 in Gütersloh die Kastrationspflicht für Freilaufkater und -katzen beschlossen.
 
Auch in vielen anderen Städten und Gemeinden wird auf die Vorschrift hingearbeitet. "Die Kastration ist die einzige Möglichkeit, dem wachsenden Tierleid zu begegnen", urteilt Astrid Reinke, Vorsitzende von Achtung für Tiere. "Nach langen Bemühungen von Tierschutzseite erkennen zunehmend auch Landes- und Bundespolitiker die Notwendigkeit der bundesweiten Kastrationspflicht, wie es sie in Belgien gibt." Die Politik habe allerdings so lange geschlafen, dass man nicht mehr auf die Bundesgesetzgebung warten könne. Mit der Kastrationspflicht in Städten und Landkreisen müsse dem exponentiell wachsenden Katzenelend sofort begegnet werden.
 
"Nur wenige Menschen, die ihre Tiere unkastriert draußen herumlaufen lassen, verursachen das riesige Problem der hungernden und kranken Tiere," sagt Reinke. „Und das qualvolle Töten von Katzenkindern, von manchen als Lappalie abgetan, ist eine Brutalität, die durch nichts zu entschuldigen ist.“
 
Achtung für Tiere betreut Katzen, die hungernd, krank und schwer verletzt in der Region umherirrten. „Das traurige Schicksal der vielen Tiere, die unentdeckt leiden und sterben, wäre leicht zu verhindern“, so Reinke. "Wo Mitgefühl oder Verantwortungsbewusstsein fehlen, braucht es gesetzliche Regelungen. Damit wird nicht zuletzt der Gewalt und Grausamkeit in unserer Gesellschaft entgegengewirkt."
 
Mit Information und Aufklärung will man im besten Fall erreichen, dass Personen, die Kater oder Katzen halten, ihre Tiere freiwillig kastrieren lassen. Pro kastriertes Tier können Leiden und oft Sterben von 20 Katzen und mehr pro Jahr verhindert werden.
 
Weitere Informationen unter www.achtung-fuer-tiere.de oder 05241/13365.

Zurück