Presse > Pressemitteilungen > Hohe Krankenkosten, vertrocknete Weiden, Regen im Heu - 15. November 2018

Hohe Krankenkosten, vertrocknete Weiden, Regen im Heu…

Pressemitteilung vom 15. November 2018

Tierschützer bitten um Hilfe

„Unser gehbehinderter lieber Django musste wegen qualvollem Erbrechen mit Verdacht auf Darmverschluss operiert werden, erbrach danach aber noch schlimmer. Der große Hund drängte sich an mich, obwohl er Körperkontakt eigentlich scheut, denn er wurde von Menschen schwer misshandelt. Wir können von anderen zugefügtes Leid nicht ungeschehen machen, aber selbst gut für unsere Schützlinge sorgen. Ich fuhr Django in der Nacht nach seiner Operation in eine Uniklinik, wo er intensivtherapiert wurde und lange am Tropf hing. Jetzt ist er endlich wieder fit“, berichtet die Vereinsvorsitzende Astrid Reinke.

Allein für Django seien schlagartig 3000 Euro Krankenkosten angefallen. Dem alten Pferd Balu mussten viele Zähne gezogen werden. Neben üblichen Routinen, Zahnsanierungen, Impfungen, der Behandlung von Infekten usw. schmolzen Fangaktionen und medizinische Versorgung obdachloser Katzen die mühsam geschaffenen Rücklagen des Vereins ein. Zu den insgesamt fast 10.000 Euro Krankenkosten kamen nun auch noch 20.000 Euro für den Austausch eines plötzlich defekten Asbestdaches dazu, durch dessen Risse es ins Heu geregnet hatte. „Unsere Weide ist vertrocknet. Wir mussten Pferde und Esel das ganze Jahr mit zugekauftem Heu füttern, das wir mit PKW und Anhänger sogar aus Porta Westfalica holten. Dieses zehnte Jahr unseres Bestehens war eine einzige Belastungsprobe. Deshalb bitten wir jetzt Tierfreundinnen und Tierfreunde um Solidarität mit den geretteten Tieren. Bitte helfen Sie uns helfen, damit wir für die Tiere weiter machen können“, bittet Reinke die Bürgerinnen und Bürger im Kreis.

Am 16. Dezember lädt Achtung für Tiere e.V. zum besinnlichen Advent auf den Lebenshof nach Rietberg-Varensell ein. Das friedvolle Miteinander von Mensch und Tier steht dort im Mittelpunkt. Für das leibliche Wohl stellen die Mitglieder wieder ein vielfältiges Buffet auf die Beine. Stockbrotvariationen wie „Linas feuriger Knack- und Back-Batzen“ oder „Tonis Schlangenbrot Surprise“ am Feuer im Tipi sind Klassiker. In Kleingruppen können viele der geretteten tierlichen Bewohner in ihren Lebensräumen besucht werden. Dabei gibt es Informationen über Hund, Katze, Maus, ihre Schicksale, Eigenheiten und Bedürfnisse.

Zu Weihnachten etwas Schönes schenken und gleichzeitig Gutes tun liegt im Trend: Auf dem Weihnachtsmärktchen werden allerlei handgemachte Mitbringsel angeboten. Auch die Patenschaft für eines der Tiere mit Handicap, eine Geschenkpaten- oder mitgliedschaft sind schöne und besonders nachhaltige Geschenke. Der Beschenkte erhält dabei eine persönliche Urkunde.

Infos unter www.achtung-fuer-tiere.de oder 0152-27199234.

Bildunterzeilen:
-Der große Hund Django wurde misshandelt und scheut Körperkontakt. Er konnte nur durch Intensivtherapie gerettet werden.
-Vorsitzende Astrid Reinke mit den Eseln Lotta, Mira und Benny, Heinerlein und Balu
-Einige von sehr vielen: Patty wurde fast verhungert eingefangen. Ihre verformten Ohrmuscheln zeugen von unbehandelten Entzündungen.
-Auch heimatlose Katzensäuglinge samt Mutter wurden untergebracht und gepäppelt.

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