Presse > Pressemitteilungen > 1000 Demonstranten gegen Tierversuche - 2. Mai 2011

1000 Demonstranten gegen Tierversuche

Gütersloher in Hamburg mit dabei

Pressemitteilung vom 2. Mai 2011
 
Da der Internationale Tag zur Abschaffung der Tierversuche auf den Ostersonntag fiel, hatte der bundesweite Verband Ärzte gegen Tierversuche e.V. am 30. April zur Demonstration in Hamburg aufgerufen. Über 1000 Tierversuchsgegner zogen mit Schildern, Fahnen und Transparenten Sprechchöre rufend durch die Innenstadt. „Ein Riesenerfolg für den Tierschutz!“ Frauke Albersmeier von Achtung für Tiere ist begeistert. „Weit über 50 % der EU-Bürger lehnen grausame Tierversuche ab. Nur noch wenige sehen in Tieren minderwertige Lebensformen, denen wir Leiden zufügen dürfen.“
 
Bis heute sei kein einziger Fall nachweisbar, in dem ein Tierversuch Menschen gerettet hätte. "Doch die Tierexperimentatoren widersetzen sich weiter der Überprüfung ihrer Versuche“, kritisiert Astrid Reinke, bei Ärzte gegen Tierversuche und in Gütersloh bei Achtung für Tiere engagiert.
 
2,8 Millionen Hunde, Katzen, Meerschweinchen, Mäuse..., selbst Fledermäuse oder Pferde sterben jährlich in deutschen Laboren. „Eine obere Leidensgrenze gibt es nicht. Die Schmerzen, die den Tieren vorsätzlich zugefügt werden, würden wir selbst als unerträglich beschreiben“, kommentiert Tierärztin Reinke. „Zugleich sterben 58.000 Deutsche an Nebenwirkungen der Tierversuchsmedizin - die Dunkelziffer ist weitaus höher.“
 
Bei den Kundgebungen wurden auch die Chancen moderner, tierfreier Forschung erläutert. „Alle Teilnehmenden empfanden die Veranstaltung als überfällig. Sie war super durchorganisiert und wir zogen aus dem Treffen dieser engagierten Menschen viel Kraft und Zuversicht für unsere weitere Arbeit zu Gunsten der Tiere“, urteilt Frauke Albersmeier von Achtung für Tiere.

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