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Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde,

wir hoffen, dass Sie und Ihre Tiere gut ins neue Jahr gekommen sind.

Den Tieren macht die Silvester-Böllerei jedes Jahr zu schaffen. Unsere Esel und Pferde und einige der Hunde und Katzen litten tagelang unter Angst-Durchfall. Wir denken auch an die Wildtiere und heimatlosen Katzen, für die die allgegenwärtige Knallerei um den Jahreswechsel pure Angst und Gefahr für Leib und Leben bedeutet. Ganz zu schweigen von der schlimmen Umweltbelastung und dem vielen Guten, was mit den verpulverten Millionen hätte getan werden können.

In diesem Newsletter:

Trauer um Max

Mitgliederzuwachs

Spendenbescheinigungen

Ihre Spende zählt doppelt

Mithelfen

Termine

Alle bisherigen Newsletter finden sich im Archiv


Trauer um Max

Vor einigen Tagen fanden wir Max morgens bewusstlos im Garten. Kurze Zeit vorher hatte ich ihn nach draußen gelassen. Er starb wenige Minuten später auf dem Weg in die Tierklinik. Möglicherweise hatte er eine Auseinandersetzung mit den Hunden, einen epileptischen oder Schwächeanfall oder etwas ganz anderes. Weder Max noch einer der Hunde hatte Wunden, obwohl Max zum Schluss ein kräftiger Kater war. Kurze Zeit später bemerkten wir durch Zufall einen fremden Kater oben in der Scheune. Einen Kampf hatten wir aber nicht gehört. Auch eine pathologische Untersuchung lieferte keinen Aufschluss darüber, was geschehen war.

In Einzelfällen werden Lebewesen manchmal plötzlich unverträglich. Vermutlich sind die ersten kleinen Anzeichen höchstens für Artgenossen erkennbar.

Max war sehr schwach, krank und mager, als er zu uns kam, und natürlich nicht kastriert. Nach und nach erholte er sich und wurde zutraulich - anders als die anderen heimatlosen Tiere, die wir vorübergehend versorgten und kastrieren ließen. Er bewohnte Teilbereiche im Wohnhaus, kannte die katzenverträglichen Hunde und ging in beide Gärten und die Scheune.

Heimatlose Katzen werden nicht alt. Auch Max war jung. Mit ihm verbinden uns nicht so viele Erlebnisse wie mit den meisten anderen Tieren, die bei uns gestorben sind. Die Trauer um ihn ist trotzdem groß, auch weil er nur kurz ein gutes Leben hatte. Denn Max hatte nur einige gute Monate hier bei uns. Vor dieser Zeit hatte er offensichtlich Hunger gelitten, erhielt kein Dach über dem Kopf und keine tierärztliche Versorgung. So gerne hätten wir ihn länger für sein hartes Leben ohne menschliche Fürsorge entschädigt. Max‘ Tod war vielleicht gewaltsam. Doch was auch immer passiert ist - letztlich kommt noch einmal Zorn auf die Menschen auf, die Katzen achtlos sich fortpflanzen lassen, ohne für sie zu sorgen.

Mit Max‘ Tod gehen 10 Jahre teilweise inniger Vertrautheit zwischen einem Teil unserer Hunde und einigen Katzen zu Ende. Obwohl wir keine Kampfspuren fanden, kann nicht ausgeschlossen werden, dass ein Hund Max‘ Tod verursacht hat. Da unsere Katzen keine Angst vor unseren Hunden haben, bauen wir seitdem an einer kompletten Trennung zwischen Hunde- und Katzenlebensräumen – im Haus und im Garten. Damit haben wir traurige Feiertage verbracht.

Wir wissen nicht, ob Max´ Tod vermeidbar war. Hätte ich ein Unglück kommen sehen, dann hätte ich versucht, es zu verhindern! Lieber Max, gerne hätte ich länger für Dich gesorgt und Dich Dein trauriges und hartes Leben als heimatlose Katze vergessen lassen. Es tut mir so leid, dass es nicht so gekommen ist.

Astrid Reinke


Neue Mitglieder bei Achtung für Tiere

Nachdem unsere Mitgliederzahl sich über Jahre zwischen 50 und 60 eingependelt hatte, stieg sie innerhalb der letzten 12 Monate auf fast 90 Mitglieder. Allen, die sich um neue Mitglieder an unserer Seite bemühen, ganz herzlichen Dank dafür! Oft begegnet uns „Vereinsabneigung“: Menschen scheuen sich, Mitglied in einem Verein zu werden, selbst, wenn sie dessen Ziele wichtig finden. Bitte machen Sie interessierten Tierfreundinnen und Tierfreunden deutlich, wie wichtig es für den Erfolg unserer Arbeit für die Tiere ist, dass wir Mitgliedergewicht bekommen! Nicht nur Journalisten fragen regelmäßig danach. Sogar manche Förderer machen die Höhe ihrer Spende oder ob sie überhaupt spenden bisweilen an der Zahl der Mitglieder fest, nicht an unserem Engagement! So kann es geschehen, dass ein Jägerverein für seine Jugendarbeit höhere Zuwendungen bekommt als unser Verein - von ein und derselben Institution!


Jetzt Mitglied werden >> Antrag


Spendenbescheinigungen für 2017

Die Spendenbescheinigungen für 2017 gehen in den nächsten Tagen in die Post. Herzlichen Dank für Ihre wertvolle Unterstützung! Bei Spenden bis 200 Euro Höhe akzeptieren die Finanzämter den Überweisungsbeleg. Wenn wir wissen, dass Sie darüber hinaus eine Bescheinigung wünschen, haben wir dies beim Versand berücksichtigt. Falls Sie Ihre Spendenbescheinigung bis Ende Januar nicht erhalten haben, melden Sie sich bitte unter 0152-27199234. Niemand ist perfekt. Büroarbeit leisten wir neben Beruf und alltäglichen anderen Arbeiten. Wir bitten um Ihr Verständnis.

An dieser Stelle müssen wir noch einmal darauf aufmerksam machen, daß das Fahnden hinter möglicherweise vergessenen Mitgliedsbeiträgen viel Zeit und auch Geld kostet. Beides möchten wir gerne den Tieren zugutekommen lassen. Vielleicht mag der eine oder die andere einen Dauerauftrag einrichten oder uns eine Einzugsermächtigung erteilen. Es erspart uns ebenfalls Verwaltungsaufwand, wenn die Beiträge für das laufende Jahr gleich am Jahresanfang überwiesen werden. Herzlichen Dank dafür, daß Sie uns die Arbeit erleichtern!


Ihre Spende zählt doppelt

Tierschutz ist auch eine Frage der Bildung! Das sehen auch Spender und ehrenamtliche Helfer so, die den Messestand von Achtung für Tiere auf der didacta möglich machen. Planung und Vorbereitung laufen auf Hochtouren. Wir erhalten dabei professionelle Beratung und Unterstützung durch Bettina Loos von der Timmy Tierschutz-Stiftung.


Vortrag: Tierschutz - eine Frage der Bildung
Astrid Reinke
21.02.2018 | 10:00 - 10:45 Uhr


Sieben Vereinsmitglieder haben sich inzwischen gemeldet, um den Messeauftritt möglich zu machen und parallel die Tierversorgung zuhause zu gewährleisten. Am 19. Februar bauen wir den Stand auf. Die Messe ist dann vom 20. bis 24. Februar 9 Stunden täglich, jeweils von 9-18 Uhr geöffnet. Unsere Helferinnen und Helfer investieren Urlaubstage und viele hundert Kilometer Fahrtstrecke. Auch Mitglieder unserer Jugendgruppe sind mit dabei. Unser „Messepersonal“ ist natürlich die gesamte Zeit ehrenamtlich im Einsatz. Super! Danke dafür!.


Auch ein Teil der Kosten für Messestand, Platzmiete, Vortragsraum, Unterrichtsmaterial u.v.m. ist bereits durch zweckgebundene Einzelspenden gedeckt. Wir danken dafür erneut der Timmy Tierschutz-Stiftung, Tier und Mensch e. V., GT engagiert!, einem Unternehmen und Privatpersonen.


Allerdings fehlen uns noch 2.700 Euro. Um die Lücke zu schließen, ohne unsere knappen Rücklagen für Tierpflege, Notfälle und die Sanierung des Hühnerstalls anzukratzen, verdoppeln die Vorstandsmitglieder von Achtung für Tiere gemeinschaftlich jede Spende, die ab sofort bis Ende Januar für den Messeauftritt eingeht, bis die Summe von 2.700 Euro erreicht ist. Sollte mehr Geld eingehen, wird jeder weitere Euro dort eingesetzt, wo er in der Arbeit für die Tiere am dringendsten gebraucht wird.

Bitte helfen Sie mit, Tierschutz im Unterricht Gewicht zu verleihen. Bringen Sie Tierschutz in die Schule und lassen Sie Ihre Spende für den Achtung für Tiere-Messestand jetzt verdoppeln!

Spendenkonto
IBAN: DE17 4785 0065 0010 0078 98
SWIFT-BIC:

WELADED1GTL

Sparkasse Gütersloh
(Kontonr.: 1000 7898
BLZ: 478 500 65)


Mithelfen

Möchten Sie Achtung für Tiere aktiv unterstützen?
Dazu gibt es viele Möglichkeiten.


Wir freuen uns über jeden,
der mithelfen will!

Ihr Achtung für Tiere-Team


Termine

20.-24. Februar 2018: Stand auf der didacta in Hannover, 10-18 Uhr

28. April 2018: Demonstration gegen Tierversuche, Gütersloh, 11-16 Uhr

5. & 6. Mai 2018: Tierschutzlehrertagung, Tierschutzhof

18. - 21. Mai 2018: Demo gegen Ponyleid auf der Pfingstkirmes, 17-19 Uhr

27. Mai 2018: Frühlingsfest, Tierschutzhof, 12-16 Uhr

22. Juni 2018: Mitgliederversammlung auf dem Tierschutzhof

25. Juli 2018: Demo gegen Ponyleid beim Jakobimarkt, 13-16 Uhr

31. August - 02. September 2018: Demo gegen Ponyleid beim Verler Leben, 16-18 Uhr

29. September - 07. Oktober 2018: Demo gegen Ponyleid auf der Michaeliskirmes, 17-19 Uhr

20. - 22. Oktober 2018: Demo gegen Ponyleid auf dem Pollhans-Markt, 16-18 Uhr

Weitere Informationen ►


Achtung für Tiere e.V. - Für Freunde in Not
Melanchthonstr. 13
33334 Gütersloh

www.achtung-fuer-tiere.de
info@achtung-fuer-tiere.de
Tel.: 05241-238467

Spenden und Beiträge steuerlich absetzbar. Als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannt.

Ausstellung von Spendenquittungen zum Jahreswechsel, auf Wunsch auch früher.


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