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Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde,

dieser Sommer steht leider unter dem Eindruck des Leides heimatloser Katzen. Doch auch schöne Erlebnisse gibt es und unsere nächste Aktion gegen die primitive „Kinderbespaßung“ mit Ponykarussells steht an.

Wir wünschen Ihnen schöne Spätsommertage!

Ihr Achtung für Tiere-Team

Außerdem in diesem Newsletter:

Nur ein Katzenleben!

Schlemmen für den guten Zweck

Erste Hilfe - ein Privileg nur für Menschen!

Demos bei „Verler Leben“ und Michaelisponyquälerei Gütersloh

Danke Janica!

Termine

Mithelfen

Alle bisherigen Newsletter finden sich im Archiv


Nur ein Katzenleben!

Obwohl auch in Rietberg Kastrations- und Kennzeichnungspflicht gilt, mussten wir uns in den letzten Wochen um etliche völlig abgemagerte, entkräftete und sehr kranke Katzen und Kater kümmern. Tiere, die wir nach vielen Versuchen fangen und in Narkose untersuchen lassen konnten, waren nur Haut und Knochen. Offensichtlich erhielt keines regelmäßig zu essen. Flöhe, Zecken und Würmer hatten sie zusätzlich ausgezehrt. Eine winzige junge Katze von 2 Kilogramm befand sich in einer Frühschwangerschaft und hätte fünf Kinder zur Welt bringen müssen. Ein Kater war so geschwächt, dass unsere Hilfe zu spät kam.

Wenn uns tierliche Not so direkt und anhaltend vor die Füße fällt, dann versuchen wir so gut zu helfen, wie es uns möglich ist, aber auf Dauer sprengt die Versorgung so vieler heimatloser Katzen unsere Vereinskasse. Wir haben in den letzten Wochen über 1000 Euro allein für deren medizinische Versorgung und Kastration gezahlt, ohne Verbrauchsmaterial wie Futter und Streu.

Mit geringem eigenem Einsatz hätten Katzenhalter dem großen Leid dieser Tiere vorbeugen können: durch die rechtzeitige Kastration ihrer Kater und Katzen, die draußen herum laufen. Den Preis für den Geiz dieser Tierhalter zahlen hilflose, kranke und hungernde Katzen. Tiere brauchen endlich Persönlichkeitsrechte. Nur dann wird die Gesellschaft als Ganzes Pflichten und Hilfsesysteme entwickeln, die Tierleid vorbeugen und die einspringen, wenn Tiere durch Menschen leiden.

Auf dem Foto sehen Sie Max III. Er ist ein kleiner, magerer Kater, den wir im Moment noch aufpäppeln und so genannt haben, weil er uns an Kater Max erinnert, der Anfang 2016 verstorben ist.

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Schlemmen für den guten Zweck

Dank vieler kreativer Essensspenden unserer Mitglieder war das Tierfreundefrühstück wieder total lecker. Leider waren viele Mitglieder und Unterstützer im Urlaub. Dafür sahen wir etliche neue Gesichter. Mit über dreißig Gästen aus nah und fern und sieben Hunden erlebten wir einen unterhaltsamen und informativen Vormittag, der Achtung für Tiere außerdem ein neues Mitglied bescherte. Herzlich willkommen!

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Erste Hilfe - ein Privileg nur für Menschen!

Kürzlich frischten Vereinsmitglieder ihr Wissen in Sachen „Erste Hilfe“ auf. Unsere Unfallversicherung fördert dies bei Mitgliedern, die z. B. in die Jugendarbeit eingebunden sind. Trainingspuppe Anne stellte sich geduldig zum Üben von Herz-Lungen-Wiederbelebung und Defibrillatoranwendung zur Verfügung. In Zweiergruppen übten wir die stabile Seitenlage und das Anlegen von Druckverbänden. Das vermittelt Sicherheit und Routine und kann im Notfall Leben retten. Auch die Informationen über richtiges Verhalten z. B. bei Verbrennungen, Erfrierungen oder auch bei Gewitter waren hilfreich.

Menschen wird in der Not selbstverständlich geholfen. Tiere erfahren solche Hilfe eher selten. Es gibt sie zwar, die Bilder vom Feuerwehrmann, der einen Hund aus einem brennenden Haus rettet. Doch die meisten Katzen, Hasen, Igel oder Vögel erfahren keine Hilfe, wenn ein Autofahrer sie angefahren hat. Ein verletztes Tier leidet ebenso wie ein Mensch, hat Angst, Panik und Schmerzen – egal wie klein oder groß es ist. Rettungssysteme für Tiere sind absolut notwendig. Diesen Bedarf müssen wir deutlich machen und Polizei, Feuerwehr und Veterinäramt immer wieder einschalten, damit endlich auch staatliche Tierrettungsdienste eingerichtet werden.

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Demos bei „Verler Leben“ und Michaelisponyquälerei Gütersloh

Auf dem Volksfest „Verler Leben“, vom 1. bis 3. September werden tatsächlich noch Ponys zum Kreislaufen gezwungen! Dies erfuhren wir wieder sehr kurzfristig und versammeln uns nun alle drei Tage vor dem Schulhof der Marienschule am Kühlmannsweg: Mit Holzpony Willi, Transparenten und Infomaterial demonstrieren wir am Freitag von 16-18 Uhr, Samstag und Sonntag von 15-17 Uhr.

Vom 23. September bis zum 3. Oktober stehen wir täglich von 17-19 Uhr bei der Michaelis-Ponyquälerei in Gütersloh mit Sichtkontakt zum Ponykarussell. Bitte unterstützen Sie uns bei beiden Langzeitaktionen!

Augenzeugenbericht ►

Demo in Mastholte ►

Mahnwache gegen Ponyleid ►

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Danke Janica!

Unsere Bundesfreiwillige Janica hat Ende Juli ihren einjährigen Dienst beendet. Wir danken ihr herzlich für ihre geduldige und zuverlässige Hilfe bei der Versorgung unserer Tiere und die Teilnahme an vielen Vereinsaktivitäten während des vergangenen Jahres. Die besten Wünsche für die Zukunft!

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Termine

27. August 2017: Infostand auf dem Volksflohmarkt in Rietberg, 9-15 Uhr

30. August 2017: Besichtigung der Zuchstation des DPZ in Göttingen

01. - 03. September 2017: Ponydemo beim Verler Leben, Fr. 16-18 Uhr / Sa. & So. 15-17 Uhr

23. September - 03. Oktober 2017: Mahnwachen gegen Ponykarussells auf Jahrmärkten, 17-19 Uhr, Michaeliskirmes Gütersloh, Nähe Ponykarussell

10. Dezember 2017: Weihnachtsfest auf dem Tierschutzhof, 13-17 Uhr

20. - 24. Februar 2018: Stand auf der didacta in Hannover

Weitere Informationen ►

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Mithelfen

Möchten Sie Achtung für Tiere aktiv unterstützen?
Dazu gibt es viele Möglichkeiten.


Wir freuen uns über jeden,
der mithelfen will!


Achtung für Tiere e.V. - Für Freunde in Not
Melanchthonstr. 13
33334 Gütersloh

www. achtung-fuer-tiere.de
info@achtung-fuer-tiere.de
Tel.: 05241-238467

Spenden und Beiträge steuerlich absetzbar. Als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannt.

Ausstellung von Spendenquittungen zum Jahreswechsel, auf Wunsch auch früher.


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