Newsletter November 2011

»Das Leben und dazu eine Katze.
Das gibt eine unglaubliche Summe.«

Rainer Maria Rilke

Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde,

die letzten Wochen waren durch die Arbeiten an der nächsten Ausgabe von Mit Herz und Pfote, Weihnachtsvorbereitungen, Planungen für 2012 und etliche praktische Tierschutz-Probleme geprägt. Deshalb sind wir mit unserem Newsletter später dran.

Eine Bitte vorweg:
Können Sie uns helfen, unseren zweitägigen Weihnachtsmarkt-Verkaufsstand mit hübschen Kleinigkeiten zu bestücken? Dann geben Sie uns bitte bescheid unter Telefon 05241-238467. Vielen Dank!

Inhalt:

Tierversuche: Politik versagt beim Tierschutz einmal mehr

Katzenkastration: Neuer Fall vermeidbaren Katzenelends

Tierzirkus: Qualvolle Tradition bröckelt

Stammtisch für Tierfreunde

Termine

Mithelfen

Alle bisherigen Newsletter finden sich im Archiv

Politik versagt beim Tierschutz einmal mehr: Tierversuchszahlen steigen weiter

Politiker und Tierexperimentatoren betonen seit Jahren, es würden nur die nötigsten Tierversuche gemacht, die Anstrengungen ihre Zahl zu verringern seien maximal und die verbleibenden Tierversuche seien nicht qualvoll. Alle Beteuerungen sind nachweislich Lügen: Die Tierversuchszahlen steigen unaufhörlich, nie konnte bewiesen werden, dass auch nur ein einziger Tierversuch nötig ist, im Tierversuch werden Tiere verbrannt, erstickt, vergiftet und der Grausamkeiten mehr. Ihre Durchführung wird nicht wirksam überwacht und Ihre Kosten-Nutzen-Bilanz wohlweislich nicht geprüft. Auch 2010 starben wieder mehr Tiere in Versuchen als im Vorjahr.

Foto: Emilia Stasiak/ istockphoto.com

Achtung für Tiere bestreitet, dass auch nur ein einziger Tierversuch nötig oder nützlich ist, lehnt diese barbarische Tierquälerei aber auch bereits aus ethischen Gründen ab! Bitte unterstützen Sie unsere Unterschriftensammlung für Transparenz bei Tierversuchen. Wenn endlich offen gelegt werden muss, wie qualvoll Tierversuche sind, wie sehr sie uns Menschen schaden und wie viele Steuergelder sie verschwenden, werden die Menschen massenhaft gegen Tierversuche protestieren.In einer Demokratie müssen diese Fakten jeder Bürgerin und jedem Bürger leicht zugänglich sein.

Katzenkastration: Neuer Fall vermeidbaren Katzenelends

Immer weiter werden uns unkastrierte freilebende und heimatlose Hauskatzen gemeldet. Die Beschwerdeführer möchten ihre Meldung aus Angst anzuecken aber oft nicht öffentlich machen. So kann dem Katzenelend natürlich nicht begegnet werden. Einer der jüngsten Hilferufe, war da eine rühmliche Ausnahme. Gemeinsam mit den Anwohnern mussten wir einige Schwierigkeiten überwinden, bevor Hilfe für eine Gruppe von etwa 10 heimatlosen Katzen anlaufen konnte.

Tierzirkus: Qualvolle Tradition bröckelt

Der Bundesrat hat sich am Freitag für ein seit langem beantragtes eingeschränktes Wildtierverbot für Zirkusse ausgesprochen und fordert von der Bundesregierung den Erlass einer entsprechenden Tierschutzverordnung. Das Gute an dieser Forderung ist, dass das Thema Tiere im Zirkus nun in den Blick der Öffentlichkeit gelangt. Die Argumente, die Kinder hätten ohne Tiere weniger Spaß und Dompteure würden arbeitslos, sind so alt wie unredlich. Zeigte man Kindern die Leiden der Tiere, würde kaum noch eins den Tier-Zirkus betreten.

Proteste gegen Tier-Zirkus zeigen Wirkung

Von Anfang an setzte Achtung für Tiere sich gegen Tierleid im Zirkus ein. Wir fotografieren und filmen Missstände, schreiben Protokolle und Anzeigen. Wir machen uns dafür stark, dass Tierzirkussen keine öffentlichen Flächen vermietet werden. Tierzirkus ist ein Thema der Ferienspiele und unserer Jugendgruppe. Wir bereiteten Zirkus Krone in OWL einen gebührenden Empfang, führten Infostände in Herford, Bielefeld und Gütersloh durch, demonstrierten, verfassten Artikel, gaben Interviews und landeten mit einigen unserer wichtigsten Argumente im WDR-Fernsehen.

Auch Haustiere leiden

Ein Verbot bestimmter Wildtierarten in Zirkussen könnte ein Schritt in die richtige Richtung sein. Als solcher muss es sich aber – sollte es beschlossen werden – erst noch erweisen. Denn Pferde, Esel und andere Tiere leiden unter zirkustypischen Daseinsbedingungen nicht weniger. Sie könnten über ein Wildtierverbot aber vergessen werden!
Gerade verletzte und leidende Hunde, Pferde und Ponys haben wir oft beobachtet. Und natürlich ist nicht nur die Haltung von Wildtieren im Wanderzirkus von Amtstierärzten nicht wirksam zu kontrollieren. Jene von anderen Tieren ist es ebenso wenig.

Klare Forderung

Unsere Forderung lautet: Zirkus ohne Tierleid. Deshalb kommt es darauf an, den Trugschluss zu verhindern, mit dem Verbot bestimmter Wildtierarten im Zirkus seien alle Probleme aus der Welt geschafft. Achtung für Tiere wird seine Informationsarbeit auf allen Ebenen fortsetzen. Wir werden alles uns Mögliche dafür tun, dass auch die Tiere, die vom vorbereiteten Verbot nicht geschützt werden, nicht mehr im Zirkus leiden müssen.

Bitte helfen Sie uns dabei, unterstützen Sie unsere Arbeit und sorgen Sie dafür, dass kein Tier in seinem Zirkuskäfig vergessen wird!

Interessant ist in diesem Zusammenhang das Meinungsbild der Leserschaft einer regionalen Sonntagszeitung.

Stammtisch für Tierfreunde

Ab Januar laden wir zunächst in Gütersloh an jedem ersten Freitag im Monat zum Tierschutz-Stammtisch ein. Diskussionen über Tierschutz, Tierrechte und Tierethik sind spannend und selten zu Ende. Gespräche unter Tierfreundinnen und Tierfreunden über die vielen positiven Erlebnisse, aber auch Rückschläge und eigene Unzulänglichkeiten geben unserem Nachdenken und der Arbeit für die Tiere Stoff und Anregung.
Mit dem Stammtisch wollen wir eine lockere Möglichkeit dafür schaffen, dass diejenigen, die hinter unseren Zielen stehen, sich etwas besser kennen lernen. Außerdem ist uns wichtig, anderen Tierfreundinnen und Tierfreunden den Einstieg in die Hilfe für Tiere ohne großen Aufwand und auf neutralem Terrain zu ermöglichen. Wir wählen die Form eines Stammtisches in einer öffentlichen Gaststätte, damit andere Tierfreundinnen und Tierfreunde unsere Arbeit und uns zwanglos und unverbindlich »beschnuppern« können.

Der erste Stammtisch findet am 6. Januar um 19.30 in der Gaststätte des Bürgerzentrums Alte Weberei, Gütersloh, statt. Infos unter: Tel. 05241-13365, info@achtung-fuer-tiere.de, www.achtung-fuer-tiere.de. Zeit und Ort werden bei Bedarf variiert. Wir freuen uns auf Sie!

Termine

15., 16. Dezember 2011: Weihnachtsmarktstand, Berliner Platz, Gütersloh

17. Dezember 2011: Weihnachtsfeier, 16 Uhr, Melanchthonstraße 13, Gütersloh

06. Januar 2011: Erster Tierschutz-Stammtisch, Gaststätte des Bürgerzentrums Alte Weberei, Gütersloh

07. März 2012: Mitgliederversammlung

10. – 12. April 2012: Ferienspiele »Tierschutzdiplom«

13. April 2012: Ferienspiele »Sprache der Hunde«

28. April 2011: Internationaler Tag zur Abschaffung der Tierversuche, Bremen

01. Juli 2011: Waldgottesdienst für Mensch und Tier, Bielefelder Waterbör

Foto: Hans Snoek / pixelio

Mithelfen

Möchten Sie unseren Verein und unsere Projekte aktiv unterstützen? Dazu gibt es viele Möglichkeiten.

Wir freuen uns über jeden, der mithelfen will!


Tierfreundich grüßt Sie

Ihr Team von Achtung für Tiere


Achtung für Tiere e.V. - Für Freunde in Not
Melanchthonstr. 13
33334 Gütersloh
Tel: 05241-238467
Commerzbank Gütersloh
Konto-Nr. 153 78 44 00
BLZ 478 400 65

Internet: www.achtung-fuer-tiere.de

eMail: info@achtung-fuer-tiere.de

Fon: 05241-238467

Sparkasse Gütersloh
Konto-Nr.: 10 007 898
BLZ: 478 500 65

Spenden und Beiträge steuerlich absetzbar. Als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannt.



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