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Achtung für Tiere e.V.

Für Freunde in Not

 

Sondernewsletter September 2010

 

Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde,

mit diesem Extra-Newsletter bitten wir Sie um Ihre Hilfe:

Neben den Kosten für Medikamente, Diätfutter, Flohmittel, Wurmkuren, Impfungen usw., die regelmäßig auflaufen, sind im September außerplanmäßige und schmerzhaft hohe Kosten für Klinikuntersuchungen und -behandlungen bereits angefallen, bzw. stehen noch an, sofern wir sie mit Ihrer Hilfe aufbringen können.

Innerhalb von zwei Wochen fielen bzw. fallen Tierarzt- und Laborkosten von insgesamt etwa 1700 Euro an, sofern wir das Geld zusammenbekommen und Luzi untersuchen lassen können. Sie als Mitglieder, Paten und Förderer helfen uns bereits, die routinemäßigen Kosten, die bei Tieren mit Handicap ohnehin oft hoch sind, zu tragen. Jetzt brauchen einige unserer Tiere zusätzliche Hilfe - und wir deshalb Ihre Unterstützung.

 

Damals bei Sandokan halfen viele von Ihnen so gut sie eben konnten mit, sodass wir seine Gaumenspalte operieren lassen konnten. Heute ist aus dem Häufchen Elend, als das wir ihn bekamen, ein lebensfroher Sonnenschein von einem Kater geworden. Nun brauchen Cäsar, Luzi und »Septemberkatze« außerplanmäßig unsere und Ihre Hilfe.

Im Einzelnen:

 

Cäsar

Es ging noch relativ schmerzarm mit Cäsar los: Er ist fast 14 Jahre alt und fiel durch Uringeruch, vermehrtes Trinken und Erbrechen auf. Seine Nieren mussten untersucht und seine Zähne gemacht werden. Das hat uns roundabout, mit Narkose, Zipp und Zapp 180 Euro gekostet. Cäsar hat eine beginnende Niereninsuffizienz, sonst aber alles gut überstanden und bekommt nun ebenfalls Nierendiät.

Luzi

Als wir das in Angriff nahmen, wussten wir noch nicht, dass Luzi die nächste sein würde, deren Gesundheitszustand ein tiefes Loch in unsere Kasse reißen würde. Sie hatte eine Woche später einen Termin, weil sie in der Hinterhand unkontrolliert einknickt, wegrutscht und zunehmende Schwäche zeigt. Während sie kreislaufmäßig topfit ist, stimmt mit ihrem Nervensystem etwas nicht.

Luzi war halbjährig und schwer an Staupe erkrankt hier angekommen. Drei Monate haben sie und wir um ihr Überleben gekämpft. Schließlich haben wir gewonnen. Seither geht Luzi zusammen mit anderen Tieren in den Tierschutzunterricht und hat schon vielen hundert Kindern gezeigt, wie freundlich Hunde sind, wenn man sie gut behandelt. Selbst extrem ängstliche Kinder trauen sich nach einem Vormittag mit Luzi die gar nicht so kleine Hündin zu streicheln und über den Schulhof zu führen.

Für eine genauere Abklärung von Luzis Beschwerden ist eine Computertomographie in Narkose nötig. Dabei könnten vernünftigerweise gleich ihre Zähne mit gemacht werden. Wir müssen dafür mit 800 Euro Klinikkosten rechnen. Auch wenn kein operabler Tumor zum Vorschein käme, sondern sich herausstellen würde, dass Luzis Beschwerden unheilbar sind, wäre es wichtig zu wissen, was mit ihr ist und wie wir ihr in den nächsten Monaten oder Jahren ihr Leben erleichtern bzw. ein Leiden hinauszögern können.

Septemberkatze

Mitten in diese Überlegungen hinein bekamen wir einen Anruf. Eine junge Katze saß vor einem Schlachtbetrieb, sie wirkte apathisch und hatte ein »eingeschlagenes« Auge. Es war Abend und wir wollten sichergehen, dass dem Tier sofort und wirksam geholfen wird. Katzenbabys sterben schnell und wo Fleischabfälle sind, gibt es immer auch Ratten und Mäuse, die eine geschwächte Katze durchaus bei lebendigem Leibe anfressen können.

Obwohl wirklich überhaupt keine Zeit war, suchten wir unsere Utensilien zusammen und fuhren hin. Der kleine Winzling lag immer noch an der gleichen Stelle, kroch aber in dichtes Gestrüpp, als wir uns näherten. Um es abzukürzen: Wir konnten sie mit Hilfe einer Decke greifen und in den Korb bugsieren. Zuhause untersuchten wir sie, so gut es ging.

Sie muss einen Schlag gegen den Kopf, einen Autounfall oder irgendeinen Angriff erlitten haben. Jedenfalls war ihr linkes Auge vollkommen zerstört und stand weit vor. Im Maul fand sich ein großes Blutkoagel und lose Zähne, der Kiefer schien intakt. Sie war abgemagert, nur ein Kilogramm leicht und übersäht mit Flöhen. Wir berieten uns mit unserem Mitglied, Dr. Martina Kuhtz-Böhnke, die auch unsere Kasse führt und in Bayern als Tierärztin arbeitet. Wir machten eine Notversorgung mit Antibiotikum, Schmerzmittel, Infusion und Parasitenbekämpfung und einen Termin mit »unserer« Klink, wo wir sie gleich am nächsten Morgen vorstellten. Dort wurde dem Winzling das schmerzende Auge entfernt.

Seit gestern ist »Septemberkatze« wieder bei uns. Wir hatten diesmal schnell handeln müssen ohne lange zu überlegen, ob wir das bezahlen können. Und es war klar, dass es viel Geld sein wird. Eine tiefe Narkose bei einem so geschwächten Baby ist kein Kinderspiel. Es war keine Zeit zu überlegen, ob wir uns die Behandlung wohl würden leisten können. Luzis Untersuchung musste also erst einmal hintangestellt werden. Die Kleine war bereits abgemagert und von Flöhen und Würmern angegriffen. Wie lange sie nichts gegessen hatte, wissen wir nicht. Also haben wir einfach gehandelt. Wir handelten auch im Vertrauen darauf, dass wir in dieser Sache wieder Ihre Hilfe bekommen werden. Bei Sandokan hatte wir einige Tage Zeit um Spendenaufrufe im Vorfeld zu machen. Das ging bei »Septemberkatze« nicht. Trotzdem würden wir in akuten Fällen wieder so handeln. »Septemberkatze« hat bis jetzt 600 Euro gekostet. Außerdem standen noch drei kleinere Laboruntersuchungen für Luzi, Ayse und Miese an.

Etwas Positives gibt es aber auch zu berichten: FeLV- und FIV-Test bei Septemberkatze sind negativ. Und sie frisst.

Wirklich begeistert ist sie von Menschen nicht, aber wen wundert das nach dieser Vorgeschichte? Immerhin haben Menschen Hilfe geholt, als sie das hilflose Tier bemerkten. Das ist auch nicht selbstverständlich.

Wir konnten die Kosten bei Cäsar und Septemberkatze deutlich reduzieren, indem wir die Vor- und Nachbehandlung hier vor Ort selbst durchführen. Doch es bleibt immer noch genug.

Alles in allem kommen bzw. kämen wir, wenn wir Luzi noch untersuchen lassen könnten, für die drei Tiere inkl. der schon angefallenen Kosten auf etwa 1700 Euro.

Danke, dass Sie sich die Zeit für diesen Sondernewsletter genommen haben.

Bitte helfen Sie mit, dass wir die zusätzlichen Belastungen schultern können. Wenn Sie es möglich machen können, helfen Sie Cäsar, Luzi oder Septemberkatze. Jede Spende hilft.

Übrigens: Wir wären auch bereit, Septemberkatze noch umzutaufen. Wenn sich vielleicht eine nette Patin oder ein Pate finden würde, die/ der ihr einen schönen Namen geben möchte...


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