Achtung für Tiere e.V. :: Newsletter

Achtung für Tiere e.V.

Für Freunde in Not

 

Newsletter Juni 2010

»Die Menschheit lässt sich grob in zwei Gruppen einteilen:
in Katzenliebhaber und in vom Leben Benachteiligte.«

Francesco Petrarca, italienischer Dichter

 

 

Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde,

willkommen zum Juni-Newsletter von Achtung für Tiere, in dem sich traurige, sprachlos machende, erfreuliche und Mut machende Nachrichten abwechseln. Besonders hinweisen möchten wir nochmal auf den Waldgottesdienst für Mensch und Tier am 13. Juni in Bielefeld!

 

In diesem Newsletter:

Waldgottesdienst 2010

Abschied von Goliath

Toms Resozialisierung

Katzenschutzverordnung

Kastrationsgebot in Gütersloh

EU-Tierversuchsrichtlinie: Update

Termine

Mithelfen

Waldgottesdienst

Für ein friedliches Miteinander

 

Nun ist es soweit: Der zweite Waldgottesdienst für Mensch und Tier in Ostwestfalen-Lippe steht kurz bevor. Am Sonntag den 13. Juni gestalten Pfarrer Armin Piepenbrink-Rademacher von der Stadtkirchenarbeit Bielefeld, der Altstädter Bläserkreis, die Tierschutz-AG der Anne-Frank-Schule und Achtung für Tiere in bewährter Zusammenarbeit einen Gottesdienst unter dem Blätterdach des Teutoburger Waldes.

 

Wir laden Sie, liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde, ein, zusammen mit uns einen unvergesslichen Vormittag mit Tieren und für Tiere zu erleben.

 

Ort: Bielefeld-Senne, Waterbörstr., Waldkirche

Zeit: Sonntag 13. Juni, 10.00 Uhr

 

Wir freuen uns auf Sie!.

 

Bilder vom letzten Waldgottesdienst und weitere Infos zum 13. Juni 2010

Goliath hat uns verlassen

Wir wissen nicht, wie alt Goliath geworden ist. Vierzehn oder fünfzehn Jahre müssen es mindestens gewesen sein. Es ist auch gleichgültig, wie alt er war.

Er hatte hier eine gute Zeit, hat viel erlebt und viel gegeben, allen, den anderen Tieren und uns Menschen. Der große alte Hund mit seiner nicht minder großen Zuneigung zu Mensch und Tier wird uns allen sehr fehlen!

Tom und die Katzengesellschaft

Vielleicht kennen Sie Tom bereits von unserer Homepage. Er wurde mitten im Winter, natürlich unkastriert, frierend auf einem Arbeitshandschuh sitzend, in einem Parkhaus aufgelesen. Leider ist er nicht stubenrein. Was aber noch schlimmer war: über ein Jahr lang stürzte er sich mit unbeschreiblicher Aggression auf jede Katze. Deshalb lebte er schließlich viele Monate zusammen mit den Hunden auf unseren Fluren. Den Winter verbrachte er vor allem zusammen mit Goliath in dessen Körbchen. Seit einigen Wochen, kurz nachdem Goliath gestorben war, kann er nun mit den »Wartezimmerkatzen« zusammen sein und geht auch mit ihnen nach draußen. Nachts möchte er aber gerne nach wie vor bei den Hunden schlafen.

Uns soll´s recht sein...

Katzenschutzverordnung

Deutscher Tierschutzbund bittet dringend um Ihre Mithilfe!

Der Deutsche Tierschutzbund setzt sich für eine Tierschutz-Katzenverordnung auf Bundesebene ein - ein wichtiges Instrument gegen die Verelendung von Katzen in Deutschland! Wir unterstützen unseren Dachverband in diesem Anliegen ebenso, wie wir lokal für ein Kastrationsgebot eintreten (s.u.).

 

Verwilderte Katzen hungern, frieren, werden angeschossen, angefahren, leiden unter Infektionen, Parasiten und Verfolgung. Unkastrierte Hauskatzen tragen wesentlich zur unkontrollierten Vermehrung von Tieren, für die niemand sorgt, bei. Das hat verheerende Folgen für die betroffenen Katzen, aber auch andere Tiere und auch für Menschen, man denke nur an durch Ausweich- oder Bremsmanöver verursachte Autounfälle. Außerdem haben Kommunen und Tierschutzorganisationen hohe Kosten für Fundtiere zu tragen.

 

Helfen Sie mit, Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner von der Notwendigkeit einer bundesweiten Regelung des Problems zu überzeugen. Fordern Sie mit Ihrer Unterschrift die Tierschutz-Katzenverordnung!

Achtung für Tiere setzt sich für Kastrationsgebot in Gütersloh ein

Wir beobachten seit Jahren immer wieder notleidende verwilderte Katzen in Gütersloh und haben eine ganze Reihe dieser menschenscheuen Wesen aufgenommen, soweit es ging gesundgepflegt und kastrieren lassen. Unsere Bemühungen verpuffen jedoch ohne merklichen Effekt, solange einige Tierhalter ihre Freilaufkatzen nicht kastrieren lassen und so für immer neue wildlebende, kranke und unkastrierte Katzengruppen sorgen.

Die Dunkelziffer menschenscheuer Katzen ist hoch. Wir sehen sie oft erst, wenn sie todkrank sind oder überfahren am Straßenrand liegen. Jede dieser Katzen erlebt ein Einzelschicksal voll Hunger, Schmerzen und Leiden.

Achtung für Tiere hat deshalb die Kastrationspflicht in Gütersloh ins Gespräch gebracht. Wir haben die Stadt, das Tierheim und das Veterinäramt Gütersloh um eine gemeinsame Beratung und Aktivitäten in dieser Sache gebeten. Am 17. Juni wird ein erstes Gespräch mit Vertretern der Stadt Gütersloh stattfinden.

Unseren Flyer zum Thema finden Sie hier.

Bitte helfen Sie den Katzen: Für den Druck dieses wichtigen Informationsmaterials, das derzeit nur online eingestellt ist, brauchen wir noch dringend Unterstützung. Jede Beteiligung an den Druckkosten des Katzenflyers hilft den Tieren!

EU-Tierversuchsrichtlinie

Der Rat der Europäischen Union hat dem umstrittenen Entwurf der neuen Tierversuchsrichtlinie zugestimmt, die wegen etlicher tierschutzrelevanter Mängel großen Protest hervorgerufen hatte. Die Richtlinie sieht z.B. keine obere Leidensgrenze für die Tiere in den Laboren vor - d.h. Tieren dürfen weiterhin Qualen zugefügt werden, die Menschen als unerträglich bezeichnen würden. Desweiteren sollen herrenlose Tiere für Versuche herhalten.

 

Tierversuche dürfen auch künftig selbst dann durchgeführt werden, wenn an ihrer Stelle tierversuchsfreie Methoden eingesetzt werden könnten. Die Anerkennung letzterer kann jedoch Jahrzehnte dauern.

 

Der Verein Ärzte gegen Tierversuche spricht von »Verrat an den Tieren«.

Termine

13. Juni: Tiergottesdienst in der Waterboer, Bielefeld-Senne - in Zusammenarbeit mit der StadtKirchenArbeit Bielefeld
26. - 28. Juli: Tierschutzferienspiele bei Achtung für Tiere
27. - 29. August: Kirchentag für Mensch und Tier in Dortmund

 

 

 

 

 

Foto: Hans Snoek / pixelio

Mithelfen

Möchten Sie unseren Verein und unsere Projekte aktiv unterstützen? Dazu gibt es viele Möglichkeiten.
 

Wir freuen uns über jeden, der mithelfen will!

 

Wer mehr Geld als Zeit hat, kann mit Spenden helfen die hohen Kosten, die durch Futter, Streu und tierärztliche Behandlungen/Medikamente für unsere Tiere entstehen, zu decken. Spenden ermöglichen uns aber auch größere Bevölkerungskreise über Tierleid und die Möglichkeiten, dieses abzuschaffen, aufzuklären.

 

Vor allem würden wir gerne unsere Arbeit mit und für Jugendliche ausbauen. Auch dabei brauchen wir finanzielle Unterstützung.

Dies gilt auch für die Arbeit mit und für Senioren und unser Fernziel »Tierschutzhof: Menschen für Tiere« unter dem Motto »Gemeinsam statt einsam«.

 

Wer mehr Zeit als Geld hat, kann uns mit zuverlässiger und regelmäßiger Hilfe beim Versorgen der Tiere, beim Saubermachen, bei Instandhaltungsarbeiten und bei Organisation, Vorbereitung und Durchführung unserer Aktivitäten (Informationsstände, Teilnahme an Demonstrationen, Ferienspiele, Tierschutzunterricht, Gottesdienste) unterstützen.
 

Auch sind wir immer dankbar, wenn jemand uns sein Fachwissen zur Verfügung stellt (IT, Druck, juristische Beratung, handwerkliche Kenntnisse... Es gibt fast nichts, was wir nicht brauchen könnten).
 

Also, zögern Sie nicht und machen Sie mit: Gemeinsam können wir die Achtung und Gerechtigkeit für Tiere ein gutes Stück voranbringen!.

 

Dringend möchten wir Ihnen auch weiterhin die Verbreitung unserer wichtigen Unterschriftenlisten zu den Themen Transparenz bei Tierversuchen, Zirkus und Tierquälerei ans Herz legen!

 

 

Tierfreundich grüßt Sie
 

Ihr Team von Achtung für Tiere

 


Achtung für Tiere - Für Freunde in Not e.V.
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Spenden und Beiträge steuerlich absetzbar. Als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannt.



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