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Vielfältige Möglichkeiten der Hilfe

tl_files/_aft/bilder/tiere/tot/Katzen/Lotte/Lotte-2004-03.JPGWer mit offenen Augen durch die Welt geht, wird tagtäglich Dutzende Situationen erkennen, in denen man für die Tiere Stellung beziehen kann. Oft wird so etwas als „Helfen im Kleinen“ bezeichnet, aber so klein ist diese Hilfe gar nicht. Wer sich Schritt für Schritt einem tierfreundlicheren Verhalten zuwendet, setzt viele kleine Zeichen, die irgendwann nicht mehr übersehen werden können. Diese Zeichen können Kaufentscheidungen sein, aber auch Wortmeldungen, wenn irgendwo ein qualvoller Umgang mit Tieren schöngeredet wird, und vieles mehr. Wichtig ist auch die Weitergabe von Informationen über Fakten und Hintergründe aber auch die Möglichkeiten zur Beendigung von Tierleid. Wir laden Menschen jeden Alters ein, bei unseren Aktivitäten für die Tiere mitzumachen. Wir freuen uns, wenn Sie sich unseren Aktivitäten anschließen. Vielleicht möchten Sie aber auch selbst eine Aktion initiieren und durchführen. Welche Möglichkeit Sie bevorzugen, kann davon abhängen, wie lange Sie sich schon für Tiere engagieren, ist aber auch eine Frage von Vorlieben bzw. des persönlichen Stils. Die folgenden Vorschläge für Aktivitäten sollen Anregungen für jede Art von Engagement sein.

Information, Information!

Eine schlechte Informationslage und die Neigung des Menschen, Grausamkeiten auszublenden, erhalten Tierleid in vielen Fällen aufrecht. Wissen und dessen Verbreitung bilden die Basis für die Abschaffung von Tierleid. Sie können Tieren helfen, indem Sie Informationsmaterial in Geschäften, Arztpraxen, Gemeindezentren und überall dort, wo Menschen zusammenkommen, verbreiten Infostände, Plakataktionen, Unterschriftensammlungen,  Demonstrationen und Benefizveranstaltungen organisieren, bei denen Aufmerksamkeit auf das Thema Tierrechte gelenkt und gleichzeitig Geld eingenommen wird, das wiederum den Tieren zugute kommt.

„Die Welt ist kein Machwerk und die Tiere sind kein Fabrikat zu unserem Gebrauch. Nicht Erbarmen, sondern Gerechtigkeit ist man den Tieren schuldig.“

Arthur Schopenhauer

 

Positive Vorbilder

Zeigen Sie anderen: mit Fairness gegenüber Tieren lässt es sich ganz einfach besser leben! Menschen sind Herdentiere. Sie orientieren ihr Verhalten an dem ihrer Artgenossen. Wer will, dass Menschen Tiere besser behandeln, muss ihnen die Möglichkeit geben, positive Einstellungen zu Tieren kennen zu lernen. Gerechtigkeit gegenüber Tieren beruht auf einfachen, schlagkräftigen Argumenten.

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tl_files/_aft/bilder/tiere/Hunde/Goliath/Goliath-2004-1.JPGBekennen Sie sich zu den Tieren. Machen Sie mit kleinen Zeichen darauf aufmerksam, was Sie für Tiere erreichen wollen und wie Sie ihnen helfen. Tragen Sie Anstecker, bedruckte Kleidung und Taschen, benutzen Sie auffallende Gebrauchsgegenstände mit Bildern und kurzen Stellungnahmen.

Briefe, Petitionen, Artikel...

Wenn Sie gerne schreiben, gibt es für Sie jede Menge interessanter Möglichkeiten, für Tiere zu sprechen. Reagieren Sie auf Artikel in Zeitschriften, auf Fernseh- und Radiosendungen zu Tierthemen. Schreiben Sie an Politiker, reichen Sie Petitionen ein und denken Sie auch an die Kirchen. Stellen Sie konkrete Fragen und bestehen Sie auf einer Antwort. Sie können auch selbst Artikel verfassen und zur Veröffentlichung anbieten.

Nutzen Sie Ihre Fertigkeiten

tl_files/_aft/bilder/tiere/Katzen/Lilly/Lilly-2006-01.JPGEine gute Nachricht für alle (Selbst-)Zweifler und Unentschlossenen: mit wirklich allem, worin Sie sich auskennen, können Sie Tieren helfen! Ob im Beruf erworbene, aus privaten Interessen erwachsene, intellektuelle, handwerkliche, kreative,
 …: jeder Mensch verfügt über Fertigkeiten, die er für die Sache der Tiere einsetzen kann. Ob Sie nun gut Texte formulieren können, sich mit Computern und Technik auskennen, handwerklich …
… oder künstlerisch begabt sind, Ausrüstung für Infostände bereitstellen können, wissen, wie man gut und sicher Reden hält, in juristischen Fragen zum Schutz der Tiere bewandert sind oder irgendetwas anderes beisteuern wollen – Tiere brauchen Ihr Wissen und Ihr Können in jedem erdenklichen Bereich! Wenn viele Menschen zusammenarbeiten, kann auch im Engagement für die Tiere jeder seinen Interessen und Neigungen nachgehen. Das macht es für alle angenehm – und das darf Tierschutz auch sein. Nur weil es um eine ernste und auch belastende Sache geht, muss unsere Arbeit nicht freudlos sein.

 

"Wenn einer allein träumt, ist es nur ein Traum.
Wenn viele gemeinsam träumen, ist das der Anfang einer neuen Wirklichkeit."

Friedrich Hundertwasser