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Wen die Themen Umweltzerstörung, Welthunger und Klimawandel interessieren, der findet in dem Artikel „Nicht Fisch! Nicht Fleisch!“ von Petra Steinberger, erschienen in der Süddeutschen Zeitung vom 9. Januar 2010, aufschlussreiche Überlegungen. Die Autorin zeigt, wie der Fleischkonsum sich im Laufe der Zeit von einer Privatsache in eine umweltzerstörende Angelegenheit des Überlebens der Menschheit wandelt.
Laut Steinberger hat sich in den letzten 30 Jahren der Fleischkonsum der Menschheit verdreifacht. Die Industrialisierung der Fleischproduktion mit ihren ungeheuren Verzehrmengen in der westlichen Welt verursacht hohe Kosten im Gesundheitswesen und ist in hohem Maße für Bodenerosion, Luftverschmutzung, Wassermangel, Trinkwasserverseuchung, Verlust der Biodiversität und Erderwärmung verantwortlich. In den Entwicklungsländern fördert er Hunger. 2050 wird die Viehzucht pflanzliche Nahrung verbrauchen, die 4 Milliarden Menschen ernähren könnte.
Auch die Industrieländer werden unter dem Fleischkonsum zu leiden haben, denn er ist durch die von den Tieren produzierten Treibhausgase und für Weideflächen abgeholzten Wälder in einem enormen Ausmaß für den Klimawandel verantwortlich.
Die industrielle Fleischproduktion verursacht mit ihrer Tierhaltung, Tiertransporten und bei der Schlachtung aber auch ungeheure Leiden. Die Autorin hinterfragt, warum wir die einen Tiere essen, die anderen nicht, obwohl es zwischen beiden keine Unterschiede in Intelligenz und Empfindungsfähigkeit gibt.
Den vollständigen Artikel finden Sie hier: http://www.sueddeutsche.de/leben/264/499540/text/
Über den Zusammenhang von Klimaschutz und Tierschutz informiert auch dieser Text der Tierversuchsgegner Baden-Württemberg e.V.: