Die Grundlage der Menschenrechte ist die Einsicht, dass Menschen empfindsame Wesen sind, denen so viel Freiheit und Schutz eingeräumt werden muss, wie es nur möglich ist.
Das Gleiche gilt auch für Tiere. Sie sind uns in wesentlichen Dingen ähnlich. Kann das, was sie von uns unterscheidet, eine schlechtere Behandlung rechtfertigen?
Freiheit steht auch dem zu, der mit ihr etwas anderes anfängt, sie anders wahrnimmt als wir oder ihr Konzept nicht verstehen kann. Tiere können Schmerzen und Leid, aber auch Freude und Glück empfinden. Ob sie auf dieselbe Art und Weise fühlen wie wir, ist dabei unerheblich. Auch unter Menschen bestehen in dieser Hinsicht Unterschiede. Entscheidend ist: Tiere sind empfindsame Lebewesen.
Das Tierschutzgesetz erlaubt jede Tierquälerei, wenn sich dafür ein „vernünftiger Grund“ finden lässt. Der kann schon durch einen vage vorstellbaren möglichen Nutzen für den Menschen gegeben sein.
Das muss sich ändern. Tiere müssen um ihrer selbst willen Schutz und Achtung erfahren.
Wer Tieren helfen will, muss selbst gut informiert sein und sein Wissen weitertragen. Gesetze werden von Menschen gemacht. Deswegen ist es nötig, dass Menschen neue ethische Maßstäbe entwickeln. Dazu wollen wir beitragen. Das ist uns genauso wichtig wie die konkrete Hilfe für einzelne Tiere, denen wir aus Notsituationen heraushelfen wollen.