Tierschutzunterricht stellt immer noch eine Ausnahme im Schulalltag dar. An manchen Schulen werden aber bereits Tierschutz-AGs angeboten. Hier besteht die Möglichkeit, sich gemeinsam über die Situation der Tiere zu informieren und selbst aktiv zu werden.
Voraussetzung dafür ist Lehrpersonal oder eine andere Betreuungsperson mit Fachwissen und Engagement. Astrid Reinke, Vorsitzende von Achtung für Tiere führt seit acht Jahren Tierschutzunterricht an Schulen durch. Sie betreut zudem freiwillige Tierschutz-AGs.
Landwirte, Angler, Jäger, Tierexperimentatoren, Zirkusse und andere Tiernutzer wirken schon lange, professionell und mit zum Teil immensen Geldmitteln in Schulen. Da können Achtung für Tiere und auch andere Tierschutzverbände nicht mithalten. Aber wir bemühen uns so gut wir können, tierlieben Kindern beizustehen und ihnen einen Rückhalt gegenüber Spott und Gruppenzwang zu geben. Außerdem bieten wir vom Tierleid unabhängige Informations- und Diskussionsmöglichkeiten, die nötig sind, damit Schülerinnen und Schüler sie sich eine eigene Meinung zum Umgang mit Tieren bilden können.
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