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Tierschutz kann jeder von uns vor der eigenen Haustür betreiben – und am besten, man fängt schon einen Schritt vorher damit an und hinterfragt, was man in den eigenen vier Wänden im Sinne der Tiere besser machen kann. Doch um grundlegende Probleme in der Mensch-Tier-Beziehung zu lösen, bedarf es weiter reichender Aktivität und Kooperation mit anderen. Das ist auch der Ansatz von Achtung für Tiere.
Ein gutes Beispiel für die Verbindung von lokalem und überregionalem Engagement ist unsere karitative Arbeit für Tiere. Sie wird in unserem Vereinsheim in Gütersloh geleistet – dem Zuhause unserer Tiere. Aber eben die kommen nicht nur aus der Region, sondern aus verschiedenen Teilen Deutschlands, manche sogar aus dem Ausland.
In diesem Zusammenhang ist anzumerken, dass Achtung für Tiere die Verbringung von Tieren aus anderen Ländern nach Deutschland lediglich für eine Ausnahmelösung hält. Die Regel sollte sein, dass vor Ort darauf hingewirkt wird, Tieren respektvoll, helfend und kompetent zu begegnen. Kastrationsprogramme sowie Informationen über das Wesen der Tiere und den Tierschutzgedanken können eine Basis dafür bilden. Ergänzend dazu sollten einzelne Tiere, denen vor Ort keine angemessene medizinische Behandlung zuteilwird, nach Deutschland vermittelt werden. Sich aber allein auf die Ausfuhr von Tieren zu verlegen, kommt dem Versuch gleich, ein leckgeschlagenes Boot mit einem Fingerhut leer zu schöpfen, ohne dabei das Loch zu stopfen.
Auch in Sachen Aufklärungsarbeit über Tierschutzthemen arbeiten wir sowohl lokal als auch überregional. So kooperieren wir mit Institutionen in unserer Nachbarschaft, wie z.B. der Bielefelder Nicolaigemeinde, dem CineStar Gütersloh, oder wir bekommen Besuch von der Tierschutz-AG der Anne-Frank-Schule. Wir kooperieren aber auch mit der bundesweiten Organisation Ärzte gegen Tierversuche e.V. Darüber hinaus beteiligen wir uns an Demonstrationen, Podiumsdiskussionen, Tagungen u.a. in ganz Deutschland. Auch unsere Mitglieder sind über das ganze Land verteilt.
Wir möchten zu eigenem Engagement für Tiere ermutigen. Gemeinsame Aktivitäten sind auch unabhängig von persönlichen Treffen möglich. Z.B. kann die Arbeit an Informationstexten oder Pressemitteilungen unter den Aktiven telefonisch und mithilfe des Internets koordiniert werden und ist somit nicht ortsgebunden. Das gleiche gilt für das Mitzeichnen von Petitionen, die Teilnahme an Unterschriftensammlungen und ähnliche Arten des gemeinsamen Bemühens darum, das Thema Mensch-Tier-Beziehung in der Öffentlichkeit präsent zu machen. Durch unsere Internetseite erreichen Stellungnahmen und Informationen über Aktivitäten zu Tierschutzthemen Menschen in ganz Deutschland und darüber hinaus.
Andere Angebote sind auf einen Austragungsort angewiesen und so finden beispielsweise Senioren- und Jugendprojekte bisher schwerpunktmäßig in Gütersloh statt. Dazu zählen u.a. unsere Ferienspiele, der Seniorennachmittag im Juni 2009, Infostände zu verschiedenen Anlässen u.v.m..
Solche Aktionen sollten auch in andere Gemeinden getragen werden. Besonders am Herzen liegt uns die Verbreitung bewährter Angebote für Jugendliche, wie die Ferienspiele oder Tierschutzunterricht.
Unser Verein verfügt über ausgebildete Tierschutzlehrerinnen, die gerne bereit sind, weitere engagierte Mitglieder in das Thema einzuarbeiten. Wer Interesse am Jugendtierschutz oder Tierschutzunterricht hat, findet auf unseren Seiten Informationen über erprobte Aktionskonzepte und ist herzlich eingeladen, sich mit uns in Verbindung zu setzen, wenn er/sie uns bei dem Ausbau dieses Angebotes unterstützen möchte.
Einen Eindruck über unsere Aktionen – nah und fern – können Sie unter anderem in der Rubrik Tierschutz-Aktionen unter dem Menüpunkt Aktivitäten gewinnen.