Überhaupt kann ein Mensch, der mit einem Tier allein ist, ihm alle möglichen Grausamkeiten antun. Es gibt Menschen, die Spaß dabei empfinden, Tiere zu quälen. Solche Tierquälereien werden selten bekannt. Sie werden auch kaum bestraft. So erhielt ein Mann, der seinen Hund mit dem Auto zu Tode geschleift hat, 10 Monate Freiheitsstrafe „auf Bewährung“. Das bedeutet, er musste in Wirklichkeit gar nicht ins Gefängnis. Ein anderer Tierquäler, der seinen Hund erstickt hatte, hatte wenige Tage später schon wieder einen neuen.
Ein schlimmer Nebeneffekt der Haustierhaltung ist, dass jeder Mensch sich jedes Tier kaufen kann. Billige Tiere werden oft sogar verschenkt. Manche Leute lassen zum Beispiel ihre Katzen oder Meerschweinchen nicht kastrieren, weil das Geld kostet. Diese Tiere können mehrmals pro Jahr Tierkinder bekommen. Die werden dann an irgendwen verschenkt, nur damit man sie los ist.
Achtung für Tiere fordert, dass Tierquälerei hart bestraft wird. Sonst wissen Tierquäler ja gar nicht, dass sie etwas Schlimmes tun. Schließlich quälen und töten sie empfindsame und wehrlose Wesen. Menschen, die das mit anderen Menschen machen, werden schwer bestraft. Findest Du, dass es etwas völlig anderes und harmlos ist, ein Tier zu quälen und zu töten? Viele andere Gesetzesverstöße, bei denen es nur um Geld geht, werden in Deutschland sehr viel härter bestraft, als ein Tier zu Tode zu quälen. Denk einfach einmal darüber nach und darüber, ob es überzeugende Gründe dafür gibt, Tierquäler milde zu bestrafen.